Umsetzung
Im Setting Kommune wurden insbesondere Aktivitäten zur Verbesserung der Kindergesundheit angestoßen. Dazu berichtete Frau Reichel am 25.02.2009 auf dem ersten Arbeitstreffen des Aktionsbündnisses Gesundheit in Schwerin über die Arbeit der Arbeitsgruppe „Frühe Hilfen für Mutter und Kind“, an der sich die Berufsverbände der Frauenärzte, der Kinderärzte, der Hebammen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schwangerschaftsberatungsstellen, der Geburts- und Kinderkliniken, der Zahnärztekammer und der Universität Greifswald beteiligt haben. Ergebnis ist insbesondere ein Ideenkonzept zur Bildung regionaler Netzwerke „Frühe Hilfen“ für mehr Kindergesundheit und Kinderschutz. Am 10. September 2009 wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund eine Fachtagung zur besseren Vernetzung des Gesundheitswesens/Öffentlichen Gesundheitsdienstes mit der Jugendhilfe stattfinden, um Beispiele guter Praxis stärker bekannt zu machen.
34 Familienhebammen haben in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern ihre Arbeit aufgenommen. Das Projekt wird von allen Seiten positiv bewertet.
Auf kommunaler Ebene agieren ämter- und institutionsübergreifend die Regionalen Arbeitskreise Gesundheitsförderung - koordiniert durch die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte. Nähere Ausführungen dazu finden Sie im "Leitfaden für die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Regionalen (Gemeindenahen) Arbeitskreise Gesundheitsförderung zur strategischen Gesundheitsförderung in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Mecklenburg-Vorpommern" auf der Homepage der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e.V. www.lvg-mv.de
Am 10. Oktober 2008 fand in Wismar eine Tagung mit dem Thema „Gesundheitsförderung in der Sozialen Stadt“ statt. (Die Tagungsdokumentation finden Sie hier.) Veranstalter waren die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung und das Ministerium für Bau, Verkehr und Landesentwicklung. Die Tagung hat sehr viele Ressourcen für die Gesundheitsförderung in den geförderten Stadtteilprojekten des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ aufgedeckt (in M-V gibt es 11 Projekte) und war ein gutes Beispiel gelungener Vernetzung, insbesondere mit den Regionalen Arbeitskreisen für Gesundheitsförderung.
Das Städtebau- Programm "Soziale Stadt" hat das Ziel, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und sozial benachteiligte Gebiete einerseits durch Bauinvestitionen, andererseits aber auch durch die Vernetzung der Einwohnenden, Betriebe und Institutionen vor Ort zu lebendigen und attraktiven Stadtteilen zu machen. Seit dem Programmstart 1999 wurden in M-V von Bund, Land und Kommunen rund 66 Millionen Euro investiert. Die Förderschwerpunkte liegen in Mecklenburg-Vorpommern auf der Schaffung von Spielplätzen, Skaterbahnen und Grünflächen, auf der Sanierung von Kindertageseinrichtungen, Schulen und Begegnungsstätten sowie auf der Förderung von lokalen Projekten, die den Zusammenhalt im Gebiet fördern.
Weiterführendes:
Übersicht zu verschiedenen Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern
Familienhebammenprojekt Kleemobil
Kindergesundheitsziele in Rostock von 2005-2010 - Ergebnisse einer Begleitstudie des Gesundheitsamtes zur gesudheitlichen Lage von Mädchen und Jungen
Krankenhausgesellschaft M-V e.V.
Wettbewerb Kommunale Suchtprävention
Menschen mit Behinderungen in M-V
Nationales Gesundheitsziel gesund aufwachsen (Broschüre, herausgegeben vom Bundesministerium für Gesundheit, Januar 2010)
