AKTIONSBÜNDNIS FÜR GESUNDHEIT
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Handlungsschwerpunkte
- Die Stärkung und Entwicklung problem- und zielgruppenorientierter regionaler Netzwerke soll Ressourcen für mehr Prävention und Gesundheitsförderung erschließen und die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure fördern. Wichtige Partner sind dabei der Öffentliche Gesundheitsdienst, die Krankenkassen, ambulante und stationäre Leistungserbringer im Gesundheitswesen, soziale Einrichtungen sowie die Beratungsstellen.
- Der Öffentliche Gesundheitsdienst und die Arbeitskreise für Gesundheitsförderung sollen im Sinne ihrer koordinierenden Funktion gestärkt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie im "Leitfaden für die Koordinatorinnen und Koordinatoren der Regionalen (Gemeindenahen) Arbeitskreise Gesundheitsförderung zur strategischen Gesundheitsförderung in den Landkreisen und kreisfreien Städten in Mecklenburg-Vorpommern" (www.lvg-mv.de)
- Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung koordiniert die Arbeit der kommunalen Arbeitskreise für Gesundheitsförderung, der „Regionale Knoten-Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ unterstützt die stärkere Ausrichtung ihrer Arbeit auf gesundheitliche Chancengleichheit.
- Die ehrenamtliche Arbeit für eine aktive Seniorenpolitik wird im Rahmen des Landesprogramms „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“[1] durch die Landesregierung unterstützt.
- Mecklenburg-Vorpommern verfügt über eine durch das Land geförderte flächendeckende Beratungslandschaft. Diese Ressourcen sollen noch effektiver für die gesundheitsbezogene Beratung genutzt werden. Das kann zum Beispiel durch die Verknüpfung sozialer und gesundheitsbezogener Beratung und die Entwicklung niedrigschwelliger wohnortnaher Angebote geschehen.
- Die Landesregierung fördert weiterhin ein Netz von Selbsthilfekontaktstellen und die Landesarbeitsgemeinschaft zur Selbsthilfe Behinderter, um gute Rahmenbedingungen zur Weiterentwicklung der Selbsthilfe zu schaffen.
- Die Städtebauförderung trägt dazu bei, dass die Siedlungsstruktur den Anforderungen an gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen entspricht. Insbesondere das Förderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ unterstützt durch den integrativen Ansatz verschiedener Handlungsfelder die Gesundheitsförderung.
- Die regionalen Einrichtungen des Gesundheitswesens sollen gesundheitsfördernde und präventive Aktivitäten der Städte und Gemeinden unterstützen. Das kann z. B. durch entsprechende Angebote der Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken und Apotheken erfolgen, aber auch durch Einzelinitiativen von Ärzten/Ärztinnen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe in Kindertagesstätten und Schulen.
- Die Landeskrankenhausgesellschaft macht verstärkt das Netzwerk „Gesundheitsförderndes Krankenhaus“ bekannt und bietet den Krankenhäusern bei entsprechenden Entwicklungen Unterstützung an.
- Bürgerschaftliches Engagement wird durch die Landesregierung in vielfältiger Weise unterstützt.