Umsetzung
Zum Setting Arbeitswelt ist ein „Runder Tisch“ eingerichtet worden.
Der Runde Tisch versteht sich als Kommunikationsplatform für Aktivitäten rund um das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement einschließlich Erwerbslosigkeit.
Unter anderem sind folgende Institutionen vertreten:
- als Sozialpartner der DGB und die Vereinigung der Unternehmensverbände M-V (VUMV),
- von den Krankenkassen AOK und die IKK,
- seitens der Unfallversicherungsträger die Unfallkasse M-V und der Landesverband Nordost der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV),
- für die Rentenversicherungsträger die Deutsche Rentenversicherung Nord,
- die Universität Rostock
- der Verband der Betriebs- und Werksärzte
- die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung M-V e.V. (LVG)
- der Landkreistag M-V
Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Unternehmen gibt es zahlreiche Initiativen verschiedener Träger und der Sozialpartner.
Schwerpunkte der Arbeit des Runden Tisches sind:
- Unterstützung des Aufbaus der im SGB V vorgesehenen Arbeitsgemeinschaften der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen (§ 20a Abs. 2 Satz 1 SGB V)
- Durchführung einer Auftaktveranstaltung im Sinne der im Landesaktionsplan vorgesehenen Informationskampagne zur betrieblichen Gesundheitsförderung (geplant 2010)
- Schaffen eine neutralen, versicherungsträgerübergreifenden Anlaufstelle für Unternehmen zur Unterstützung von betrieblichem Gesundheitsmanagement
- Unterstützung der Vereinbarkeit der Lebenswelten (Koalitionsvereinbarung Ziffer 210) - insbesondere Familie mit der Erwerbstätigkeit mit dem Ziel, Arbeiten in M-V attraktiver zu gestalten
- Erarbeitung einer gemeinsamen Broschüre des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und des Ministeriums für Soziales und Gesundheit zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Gesundheitsförderung für Arbeitslose zur Unterstützung des Ziels ihrer Integration in den ersten Arbeitsmarkt (Projekte der Universität Rostock laufen bereits über das Ministerium für Soziales und Gesundheit/Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) und die ARGE Schwerin, auch die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung (LVG) hat sich dieses Themas mit einer psychosozialen Schulung im Rahmen von AktivA in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden und der Stadtcaritas Greifswald im Februar 2009 angenommen)
- Verbesserung der Betriebsverpflegung durch die möglichst breite Umsetzung der „Job fit“ – Kriterien der DGE
- Mitglieder des Runden Tisches haben eine Begriffsbestimmung und Handlungshilfe für Betriebliches Gesundheitsmanagement entworfen, die nach weiterer Abstimmung über die Internetseite des Aktionsbündnisses veröffentlicht werden soll
- Im Sinne der Vorbildwirkung hat das Ministerium für Soziales und Gesundheit mit einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) begonnen. Gleichzeitig gibt das Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes M-V Unterstützung für andere Ressorts durch die Erarbeitung eines Leitfadens zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.
