AKTIONSBÜNDNIS FÜR GESUNDHEIT
MECKLENBURG-VORPOMMERN
Handlungsschwerpunkte
- Unter Federführung des Ministeriums für Soziales und Gesundheit wird als eine erste Vernetzungsstruktur ein „Runder Tisch zur betrieblichen Gesundheitsförderung“ eingerichtet, der die zahlreichen Initiativen verschiedener Träger, insbesondere der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen und der Sozialpartner zusammenführt und den Aufbau der gesetzlich vorgesehenen Arbeitsgemeinschaften unterstützen soll.
- Da der Erfolg und die Nachhaltigkeit klassischer präventiver Maßnahmen entscheidend von ihrer Einbettung in ganzheitliche Konzepte zur Entwicklung einer gesundheitsfördernden Arbeitsatmosphäre abhängt, soll eine Informationskampagne zur betrieblichen Gesundheitsförderung durchgeführt werden.
- Im Sinne der Vorbildwirkung der Öffentlichen Hand wird ein Rahmenkonzept für ein Gesundheitsmanagement in der Landesverwaltung unter Einbeziehung der Chancengleichheit von Männern und Frauen erarbeitet.
- Zur Verbesserung der Forschung und der ärztlichen Ausbildung werden die Universitäten und das Land Möglichkeiten zur Errichtung eines Lehrstuhls für Arbeitsmedizin im Rahmen der zwischen dem Land und den Universitäten getroffenen Zielvereinbarungen prüfen.
- In die Fort- und Weiterbildung der Betriebsärztinnen und Betriebsärzte werden Themen der betrieblichen Gesundheitsförderung stärker einbezogen.
- Aktivitäten, die das Ziel haben, Arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern attraktiver zu gestalten (z. B. weiche Faktoren stärken, der Überalterung entgegenwirken), werden unterstützt.
- Die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. für die Betriebsverpflegung werden über bestehende Netzwerke bekannter gemacht und ihre Umsetzung unterstützt.
- Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass mit dem Ziel der Vermittlung gesundheitsbezogener Kompetenzen (Hilfe zur Selbsthilfe) verstärkt gesundheitsbezogene Inhalte in Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose integriert werden.