Soziale Perspektive
Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheitsdefiziten ist wissenschaftlich erwiesen. Menschen mit niedrigen Einkommen und/oder ohne Arbeitsplatz sind jedoch nicht von vornherein als „sozial schwach“ anzusehen. Vielmehr soll das Augenmerk bei Gesundheitsförderungs- und Präventionskonzepten auf Menschen in schwierigen sozialen Lebenssituationen gerichtet werden.
Dazu können gehören:
- Menschen mit Armutsrisiko (Armutsatlas M-V),
- Langzeitarbeitslose (Arbeitslosenverband M-V),
- Alleinerziehende (Dienstleistungsportal M-V),
- Suchtbelastete Menschen (LAKOST und Landesstelle für Suchtfragen),
- Ältere Alleinlebende (Landesportal M-V),
- Menschen mit Migrationshintergrund (Dienstleistungsportal M-V).
Bei allen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention soll deshalb geprüft werden, ob und wie in angemessener Weise Menschen in sozial schwierigen Lebenssituationen erreicht werden.