Regionaler Knoten M-V
Regionaler Knoten bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LVG-MV)
Der Regionale Knoten ist seit Juli 2006 eng mit den Arbeitsfeldern und den damit verbundenen Strukturen der LVG-MV verknüpft. Die langjährigen Erfahrungen der LVG-MV werden in der Arbeit als Impulsaustausch genutzt. Um die Ziele zu realisieren wird er paritätisch durch die Gesetzliche Krankenversicherung Mecklenburg-Vorpommern und das Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern finanziell gefördert.
Als Kontakt- und Koordinierungsstelle zielt die Arbeit des Regionalen Knotens auf die Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit entsprechend der landesspezifischen sozialen Gegebenheiten in Mecklenburg Vorpommern ab. Die Arbeitsschwerpunkte sind daher auch auf die Umsetzung des Landesaktionsplanes zur Gesundheitsförderung und Prävention ausgerichtet.
Folgende Arbeitsschwerpunkte und Grundprinzipien ergeben sich für den Aufgabenbereich der Koordinierungsstelle:
Grundprinzipien des Regionalen Knotens
Lebensweltansatz (Setting) verfolgen
Der Lebensweltansatz umfasst Lebensbereiche, in denen die Menschen den größten Teil ihrer Zeit verbringen wie Arbeitsplatz, Kindertagesstätte, Schule oder Kommune.
Diese Lebensbereiche bestehen aus sozialen Systemen, die einen starken Einfluss auf die Gesundheit ausüben. Die Gesundheitsförderung setzt gezielt an, gemeinsam mit den Menschen aus dem entsprechenden Lebensbereich, ihre Gesundheits- und Lebensbedingungen zu verbessern. Denn ein gesundheitsförderndes Umfeld trägt zur physischen, psychischen und sozialen Wohlbefinden bei.
Stigmatisierung vermeiden
Durch Stigmatisierung werden Personen oder Personengruppen negative Merkmale zugeschrieben, die zu sozialer Diskriminierung führen. Dadurch können psychische Frustrationen entstehen, die sich wiederum negativ auf das gesundheitliche Wohlbefinden auswirken können. Daher setzt sich der Regionale Knoten dafür ein, dass:
- Angebote niedrigschwellig und für ALLE Personen zugänglich sind
- sich Angebote inhaltlich, zeitlich und örtlich an die Lebenswelt der Zielgruppe orientieren
Partizipation ermöglichen
Partizipation beschreibt die Beteiligung der Menschen in die Ausgestaltung ihrer Lebens- und Gesundheitsbedingungen. Dadurch werden alle Menschen einer Lebenswelt eingebunden selbstwirksam ihre Gesundheit zu verbessern.
